CurvatureEnergy prüft Grundstücke in der Schweiz auf ihre Eignung für netzrelevante Batteriespeicherprojekte — für Grundeigentümer, die eine Fläche langfristig verpachten möchten. Im Fokus stehen Lagen in der Nähe von Unterwerken, Industriezonen oder Netzinfrastruktur, wo technische Machbarkeit und Bewilligungsfähigkeit eine Projektentwicklung ermöglichen.
Ein Batteriespeichersystem (BESS) ist eine netzgekoppelte Anlage, die Strom speichert und ihn später wieder ins Netz zurückspeist. Batteriespeicherprojekte brauchen gut gelegene Flächen mit Zugang zur Netzinfrastruktur. Grundstücke in der Nähe von Unterwerken (Umspannwerken), Industriegebieten oder bestehender elektrischer Infrastruktur können sich für eine langfristige Verpachtung an ein Batteriespeicherprojekt eignen — sofern Netzanschluss, Zonenkonformität und Bewilligungsfähigkeit gegeben sind.
Für Grundeigentümer können daraus wiederkehrende Pachteinnahmen für Flächen entstehen, die sonst nur begrenzte kommerzielle Nutzungsmöglichkeiten haben — ohne Bau- oder Entwicklungsrisiko.
Nicht jede Parzelle passt. Die Prüfung bevorzugt Flächen, die technischen Zugang mit geringem Konfliktpotenzial verbinden — die Netznähe ist dabei der mit Abstand wichtigste Faktor.
Ist eine Fläche geeignet, bespricht CurvatureEnergy eine kommerzielle Pachtstruktur. Mögliche Vorteile:
Auf Basis der grundlegenden Standortinformationen führt CurvatureEnergy ein erstes Screening von Netznähe, Flächeneignung und Entwicklungsrestriktionen durch.
Erscheint die Fläche relevant, folgt das Gespräch über kommerzielle Eckpunkte und die erforderliche technische Validierung — bevor sich eine der beiden Seiten verbindlich festlegt.
Grösse, Erschliessung und Baugrund einer Parzelle spielen eine Rolle. In der Schweiz ist der bindende Faktor aber fast immer der Netzanschluss. Zwei vergleichbare Parzellen wenige Kilometer auseinander können zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen führen, weil sie in das Gebiet verschiedener Verteilnetzbetreiber mit unterschiedlicher verfügbarer Kapazität und unterschiedlichen Bedingungen fallen.
In der Schweiz gibt es rund 600 Netzbetreiber, die ihre Anschlussbedingungen jeweils eigenständig festlegen. Kapazität ist tatsächlich knapp — befragte Netzbetreiber melden hängige Anschlussgesuche im Umfang von mehr als 10 % ihrer Netzlast, wie wir in unserer Analyse zur BESS-Projektentwicklung in der Schweiz darlegen. Und der einmalige Beitrag an die Netzkosten variiert stark mit der Netzebene, auf der ein Projekt eingebunden wird: In einem publizierten Tarif reicht dieselbe 8-MW-Anschlussleistung von CHF 112’000 bis CHF 648’000, was wir in unserer Analyse zum Netzkostenbeitrag untersuchen.
Deshalb klären wir den zuständigen Netzbetreiber, die Netzebene und den verfügbaren Spielraum, bevor über Pachtkonditionen gesprochen wird. Das bedeutet auch: Eine unscheinbare Parzelle kann wertvoll sein, wenn sie am richtigen Punkt im Netz liegt — und eine grosse, gut gelegene unter Umständen nicht.